Behandlung von Kindern
Diagnostik und Therapiebeginn bei Kindern Kinder und ihre Eltern besitzen ein Erstzugangsrecht. Das heißt, dass Sie sich mit Ihren Sorgen direkt an mich wenden können. Sollte es zu einer psychotherapeutischen Behandlung mit ihrem Kind kommen, wird ein Arzt hinzugezogen, der prüft, ob aus medizinischer Sicht etwas gegen eine Psychotherapie sprechen könnte bzw. eine ärztliche Mitbehandlung erfolgen sollte (Konsilarverfahren). In den ersten fünf  Therapiesitzungen stehen die Diagnostik und der Aufbau der therapeutischen Beziehung im Mittelpunkt. Die Lebensgeschichte des Kindes, die Symptome und Verlauf der psychischen Störung werden erforscht. Leitend ist die Frage, warum dieses Kind  jetzt diese psychische Störung / diese Symptome entwickelt, welche Entwicklungskonflikte im Hintergrund wirksam sind und inwiefern die Symptomatik auch eine vorläufige Lösung für das Kind darstellt. Vor diesem Verständnishintergrund wird, wenn eine krankheitswertige psychische Störung vorliegt und die Behandlung Erfolg verspricht, eine entsprechende Psychotherapie konzipiert, die die Einbeziehung von Eltern berücksichtigt. Therapieansatz: Integrative Spieltherapie, Maltherapie, Gesprächstherapie, systemische Therapie, Imagination, Outdoor-Therapie (Einbeziehung von Natur und Bewegung) Kinderpsychotherapie Im Medium des Spiels/ der Bewegung/ des Malens, Bastelns und Werkens stellt eine Psychotherapie einen Raum zur Verfügung, indem sich das spielerische und kreative Potential der kindlichen Psyche entfalten kann. Die Arbeit des Psychotherapeuten besteht darin, die inszenierten Beziehungskonflikte zu verstehen und mit seinen Interventionen und Interaktionen mit dem Kind zu neuen Lösungen und Erfahrungsmöglichkeiten anzuregen, damit Symptome überflüssig werden können. Behandlung von Kindern und Jugendlichen bis 21 Jahre In der Regel wöchentliche Einzeltherapie (50min) Kontinuierliche Arbeit mit den Eltern/ Bezugspersonen in eigenen Sitzungen ( 50 min.) Kurzzeittherapie (KZT) umfasst 25 Einzeltherapiestunden und 6 Bezugspersonenstunden Bei Langzeittherapien (LZT) sind es 50 Einzelstunden und 11 Stunden für Bezugspersonen Vor dem Beginn der eigentlichen Therapie finden die sogenannten probatorischen Sitzungen (max. 5 Probesitzungen) statt. Diese Stunden sind dazu da, sich gegenseitig kennen zu lernen, diagnostische Abklärung zu machen, grundlegende Informationen auszutauschen was das Behandlungsbündnis betrifft, Therapieziele zu formulieren und zu klären, welche Form der Behandlung sinnvoll und angemessen ist. Die Kosten einer psychotherapeutischen Behandlung übernehmen in der Regel die gesetzlichen Krankenkassen. Sind die privat krankenversichert, sollten Sie zuvor mit Ihrer Krankenversicherung besprechen, welche Leistungen übernommen werden. Psychotherapeuten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.
Praxis Lucia Mezger      Kleiststr. 18      04157 Leipzig      Telefon: 015110717545      email: lmezger@arcor.de
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